Am Freitag, den 27.03., besuchten rund 30 Interessierte den Vortrag unseres 2. Vorstandes Uli Kirchenbauer zum Thema „Naturnahe Gärten“. Einlass war um 18 Uhr. Zunächst konnten sich die Gäste mit üppig gefüllten Tellern mit verschiedenen Salaten oder heißen Würsten mit Senf und Brötchen stärken, bevor sie pünktlich um 19 Uhr dem Vortrag lauschen konnten.
Gerade jetzt im Frühling kann man sich am Summen der Insekten und dem Zwitschern der Vögel im eigenen Garten erfreuen. Bunte Blüten bringen Farbe in das Wintergrau und das Leben draußen pulsiert wieder. Wenn das bei Ihnen auch so der Fall ist, dann haben Sie schon einiges richtig gemacht.
Doch wie kann man den eigenen Garten oder Balkon noch naturnäher gestalten? Welche Vorteile hat es, wenn sich mehr Vögel, Insekten und andere Tiere ansiedeln? Und was kann jeder Einzelne tun, damit sich Mensch und Tier gleichermaßen richtig wohlfühlen?
Unser 2. Vorstand zeigte anschaulich zahlreiche Möglichkeiten, wie sich Balkon, kleiner oder großer Garten naturnah gestalten lassen. Dabei wurde auch deutlich, dass man hierfür keine großen Flächen „opfern“ muss – oft reichen schon kleine Bereiche, eine Blühfläche, ein paar heimische Pflanzen oder eine wilde Ecke, um einen wertvollen Beitrag für die Natur zu leisten. Selbst kleine Flächen können eine große Wirkung haben.
Ein kleiner Auszug aus seinem Vortrag: Es sollte möglichst torffreie Erde verwendet und auf Pestizide jeglicher Art verzichtet werden. Außerdem hilft es, den Garten entspannter zu betrachten und nicht jedes „Unkraut“ sofort zu entfernen – das schont die Nerven und nützt zugleich der Natur.
Generell sollte man sich die Folgen bewusst machen: Wer seinen Garten naturnah gestaltet, schützt Tiere und Umwelt – und damit letztlich auch sich selbst. So spendet beispielsweise ein Baum Schatten oder ein Teich sorgt im Sommer für angenehme Kühlung. Eine echte Win-win-Situation für Mensch und Tier.
Ein weiterer Tipp: Setzen Sie auf eine Vielfalt unterschiedlicher Pflanzenarten statt auf einheitliche Bepflanzung. Beim Kauf von Blumen sollte zudem darauf geachtet werden, ungefüllte Blüten zu wählen, da nur diese ausreichend Pollen und Nektar für Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge oder Nachtfalter bieten. Dies heißt aber nicht, dass Sie ganz auf gefüllte Blumen wie z.B. Rosen verzichten müssen! Die Mischung macht’s.
Auch Besitzer kleiner Gärten, Vorgärten oder Terrassen konnten viele wertvolle Anregungen mitnehmen. Wir freuen uns sehr über das große Interesse und werden auch künftig zu diesem Thema informieren. Sei es durch Vorträge, auf unserer Website, im Gemeindeblatt, über Instagram oder unseren E-Mail-Newsletter.
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